Veranstaltungen
Veranstaltung
- Titel:
- BHV-Herbstweiterbildung Messe ANIMAL, Stuttgart
- Wann:
- 17.11.2012 - 18.11.2012
- Wo:
- ANIMAL Messe Stuttgart - 70629 Stuttgart
- Kategorie:
- BHV-Veranstaltungen
weitere Informationen
Am 17./18. November 2012 bieten wir vier Wochenendseminare parallel an:
Führhilfen und Gangbildanalyse (Theorieseminar) > zum Tagesablauf
Referent: Dr. Andreas Zohmann (Reha-Zentrum Bad Wildungen)
(Kategorie: Fortgeschrittene)
Wie lernt ein Hund (Theorieseminar) > zum Tagesablauf
Referentin: Viviane Theby
(Kategorie: Einsteiger)
Lerntheorie praktischer Teil 3 – Folgeseminar (Praxisseminar) > zum Tagesablauf
Referentin: Sonja Schmitt
(Kategorie: Fortgeschrittene)
Kosten Theorieseminare:
Mitglieder: € 95,00
Fördermitglieder: € 180,00
Gäste: € 220,00
Kosten Praxisseminar:
Mitglieder: € 135,00
Fördermitglieder: € 220,00
Gäste: € 260,00
>>> Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.
Weitere Informationen:
Auf der Lind 3, 65529 Waldems-Esch
Fon: 06192-9581 136
Fax: 06192-9581 138
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.hundeschulen.de
ANIMAL Stuttgart mit BHV-Herbstweiterbildung 17./18.11.2012
Seminarbeschreibungen:
Führhilfen und Gangbildanalyse:
Die Gangbildanalyse steht im Zentrum der orthopädischen Untersuchung des Hundes. Sie verschafft Überblick und Aufschluss über die Schmerzsituation während der Bewegung bzw. über die schmerzreduzierenden oder –vermeidenden Schonbewegungen. Bewegungsbeeinträchtigende Schmerzsituationen können primär orthopädischen Ursprungs sein, aber auch Schmerzen im Rahmen von internistischen Erkrankungen können bei einer gewissen Chronizität und Heftigkeit sekundäre Ursachen für Schonbewegungen sein.
Nicht zuletzt sind es auch äußere Einflüsse, wie z. B. Führhilfen, die – dauerhaft falsch eingesetzt - zur Beeinträchtigung des normalen Bewegungsablaufes führen können.
Im Rahmen dieses Seminares soll auf Basis bewegungsfunktioneller Fakten der Prävention von Problemen des Bewegungsapparates Rechnung getragen werden, wobei die „Einheit Hund“ aus ganzheitlicher Sicht betrachtet wird.
Über den Referenten Dr. Andreas Zohmann
Studium in Wien, Dissertation zum Thema Ohrakupunktur.
1989 Gründung und 10 Jahre Leitung der Sektion „Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie“ der Österr. Gesellschaft der Tierärzte (heute Sektion „Komplementäre Veterinärmedizin“)
1992-2002 Lehrauftrag für Akupunktur und Neuraltherapie an der VMU Wien (Chirurgie und I. Med. Klinik)
Seit 1999 Tierärztlicher Leiter des Vierbeiner Reha-Zentrums in Bad Wildungen (Hessen) und Piding (Bayern) sowie Leitung der „Privaten Akademie für erweiterte Tiermedizin“
2002-2005 Lehrauftrag für Physikalische Medizin an der Justus Liebig-Universität Gießen (Kleintierchirurgie)
Autor einer Vielzahl von Publikationen, Fachbüchern und Fachbuchbeiträgen
Wie lernt ein Hund (Theorieseminar):
An diesem Wochenende wollen wir uns ansehen, wie das Lernen funktioniert. Genau wie die Schwerkraft nach bestimmten Gesetzen funktioniert, so ist das auch mit dem Lernen. Dahinter steckt überhaupt nichts Mystisches. Man muss weder "dominant" noch ein "Hundeflüsterer" sein, um einen Hund zu trainieren, sondern einfach nur wissen, wie das Lernen funktioniert.
Dann kann man den Lernvorgang für den Hund zu etwas sehr Tollem machen, was nicht nur Spaß macht, sondern auch noch die Beziehung zum Hund entscheidend verbessern. Der Mensch muss lernen, dass er sein Verhalten ändern muss, um das Verhalten des Hundes zu verändern. Wie, das besprechen wir an diesem Wochenende.
Über die Referentin Viviane Theby
Viviane Theby, geb. 1966, Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie, seit 2000 Praxis für Verhaltenstherapie und Gründerin der Tierakademie Scheuerhof, wo hauptsächlich Menschen trainiert werden ihre Tiere zu trainieren
Lernverhalten praktischer Teil 3:
Wie schon in Teil 1 und 2 liegt der Schwerpunkt dieses Seminares auf der Anwendung der lerntheoretischen Grundsätze in der Praxis. Es gibt jede Menge praktische Tipps, damit die Arbeit im Training mit dem Hund schnell und effektiv ist, Spaß macht und zu maximalem Erfolg führt.
Über die Referentin Sonja Schmitt
Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie, Prüferin BHV Hundeführerschein/ Dummytraining/ Behindertenbegleithunde, Referentin BHV und IHK Potsdam.

Veranstaltungsort
- Veranstaltungsort:
- ANIMAL Messe Stuttgart - Website
- Straße:
- Landesmesse Stuttgart, Messepiazza 1
- Ort:
- 70629 Stuttgart
weitere Informationen
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Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.