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Der BHV-Hundeführerschein wurde entwickelt, um dem Halter die Möglichkeit zur Dokumentation zu geben, dass er seinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet. Der Berufsverband hat den Hundeführerschein in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Tier-Verhaltenstherapeuten entwickelt. Die Bundestierärztekammer empfiehlt den Tierärztekammern der Bundesländer den BHV-Hundeführerschein zum Nachweis der Sachkunde. Auch die Expertenkommission „Der gefährliche Hund“ der tierärztlichen Gesellschaft für Tier-Verhaltenstherapie empfiehlt den BHV-Hundeführerschein als Sachkundenachweis. Die Prüfung für den BHV-Hundeführerschein ist sehr umfangreich. Im praktischen Teil beobachten die Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen - im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt, beim Bummel in der Fußgängerzone und beim Spaziergang ohne Leine im Park. „Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen“, betont BHV-Vorsitzender Rainer Schröder. Im Theorie-Teil müssen die Hundebesitzer 40 Fragen zu Hundeverhalten und –erziehung beantworten. Auch die Besitzer schwieriger, unsicherer Hunde können den Führerschein bestehen, unterstreicht Schröder: „Bedingung ist, dass der Hundehalter durch weitsichtiges Handeln das Verhalten seines Hundes sicher kontrolliert.“ Zur Zeit gibt es in Deutschland 40 Tierärzte, Tierverhaltenstherapeuten und Hundeausbilder, die das Fachwissen und die Erfahrung haben, den BHV-Hundeführerschein abzunehmen. Der Hundeführerschein wird in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg als Sachkundenachweis anerkannt und liegt anderen Bundesländern zur Prüfung vor.
Alle Informationen zur praktischen Prüfung finden Sie zusammen mit Basiswissen und dem kompletten Fragenkatalog mit Antworten in dem Buch:
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Neuigkeiten
| Dreharbeiten bei BHV-Mitglied |
BHV-Mitglied Claudia Wagner |
| Berufsverbände verurteilen Gewalt in der Hundeerziehung |
Organisationen üben scharfe Kritik an veralteten Trainingsmethoden
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| Stellungnahme: BHV verurteilt tierschutzwidrige Trainingsmaßnahmen |
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| Information zum Workshop Kind & Hund |
„Was möchte mir mein Hund sagen? Ein Präventionsworkshop zum entspannten Miteinander von Kind und Hund“Was gibt es schöneres, als ein Kind-Hund-Team zu erleben, dass harmonisch miteinander umgeht und einfach Spaß miteinander hat. Häufig wird aber vergessen, dass es doch einige Regeln zu beachten gibt, gerade was den Umgang von Kindern mit Hunden angeht. |
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| BHV: Berliner Hundehalter sollen weniger Hundesteuer zahlen |
Berlin, Frankfurt am Main, 19. März 2012 - Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV) hat den Berliner Senat aufgefordert, Hundehaltern die Hundesteuer zu ermäßigen, wenn diese nachweisen können, dass sie einen so genannten Hundeführerschein erworben haben. „Es gibt Beispiele wie die hessische Stadt Flörsheim oder die Gemeinde Panketal nördlich von Berlin, die bereits so verfahren“, sagt Rainer Schröder, der 1. Vorsitzende des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V.
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| Stellungnahme des BHV zum Thema Welpenhandel |
| Aus aktuellem Anlass möchten wir unsere Position zu diesem kontrovers diskutierten Thema klar darlegen: Der BHV hat – nicht zuletzt in seiner Satzung – die artgerechte und tierschutzgerechte Zucht, Aufzucht und Erziehung als oberstes Ziel der Verbandsarbeit definiert. Dies ist kein Lippenbekenntnis sondern wird von unseren engagierten Mitgliedern in ihrer tagtäglichen Arbeit vertreten. Unsere Mitglieder beraten sowohl seriöse Züchter bei der Aufzucht als auch Welpenkäufer bei der Auswahl eines zu ihnen und ihren Lebensumständen passenden Welpen. |
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Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.
Hundeführerschein