| BHV-Dummyprüfung: Nicht nur etwas für Jagdhunde |
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„Die bislang verfügbaren Dummyprüfungen standen ausschließlich Retrievern und anderen Jagdhunderassen offen“, sagt Prüferin Conny Harms, „Kunden unserer Hundeschulen, die Hunde anderer Rassen oder Mischlinge haben, möchten wir den Zugang zu diesem Sport ebenfalls ermöglichen. Wir setzen den Schwerpunkt auf eine sportlich ambitionierte Prüfung, die Hunden und Haltern Spaß macht – unser Ziel ist nicht die Jagdtauglichkeit.“ Das Besondere an Dummyprüfungen des BHV ist, das Prüfungsteilnehmer ihr Können messen, ohne dabei vor lauter Prüfungsstress den Spaß an der Arbeit zu verlieren. Geht beispielsweise ein Team mit nicht bestandener Aufgabe vom Prüfungsgelände, stellt die Trainerin Hund und Halter gleich im Anschluss eine einfache Dummyaufgabe, damit der Hund nicht die Freude an der Arbeit verliert – er soll mit einem Sucherfolg abschließen.
Das Team gewinntAm meisten beeindruckt Zuschauer der Dummyprüfung die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Anette Knobloch beschreibt das so: „Halter lernen, ihren Hund wirklich zu führen, den Moment der Konzentration zu erkennen und zu nutzen, den Wind und andere Umwelteinflüsse einzuschätzen, um ihren Hund zu unter-stützen, und anschließend den Erfolg ordentlich zu feiern. Hunde lernen, ihrem Menschen zu vertrauen, sie achten auf kleinste Nuancen in der Körpersprache – das tun Hunde zwar immer, aber bei der Dummyarbeit wird es für Menschen sehr gut sichtbar.“ Fotos: Sonja Wissmann |
Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.
Lindlar, 11. Juni 2012 - Dummyarbeit war bislang eher etwas für Jagdgebrauchshunde. Doch der Suchsport eignet sich auch hervorragend für den gewöhnlichen Familienhund. Deshalb hat der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV) jetzt auch entsprechende Dummyprüfungen in sein Programm aufgenommen. Die erste BHV-Dummyprüfung Stufe 2 wurde jetzt in der
„Dummyarbeit ist eine so geniale Sportart, eine tolle Art der Auslastung für Hunde aller Rassen, die wir keinem vorenthalten möchten, nur weil der Hund nicht die richtige Rasse hat“, sagt Conny Harms. Auch wenn der Spaß an der Dummyarbeit dem BHV sehr wichtig ist, so ist dessen Dummyprüfung durchaus anspruchsvoll. Drei Prüfungsstufen gibt es. Bereits bei