| BHV-Hundeschulen starten mit tollen Kursen in den Sommer |
Verband: Milde Jahreszeit für Erziehung und Beschäftigung nutzen
Die dem BHV angeschlossenen Hundeschulen haben sich der gewaltfreien Ausbildung von Hunden verschrieben und befinden sich wegen den vom Berufsverband vorgeschriebenen Fortbildungsveranstaltungen stets auf dem neuesten Wissensstand, wenn es um die Hundeerziehung und Verhaltensberatung geht. „BHV-Hundeschulen sind gerne Partner von Halter und Hund, egal ob in der Welpenphase oder im fortgeschrittenen Alter“, sagt Schröder. Eine gute Hundeschule halte deshalb für verschiedene Situationen interessante Kursprogramme bereit. Eine Übersicht über die BHV-Hundeschulen gibt es im Internet unter www.hundeschulen.de Im Trend sind aktuell Kurse, bei denen der Spürsinn, die Bewegung, die Geschicklichkeit und der Gehorsam der Hunde gefördert und gefordert werden.
Wegen der ständig wachsenden Zahl von Hundeschulen in Deutschland hat der BHV eine Reihe von Tipps zusammen gestellt, mit deren Hilfe Hundehalter eine gute Hundeschule ausmachen können: So sollte die Ausbildung der Tiere stets gewaltfrei erfolgen. Das Kursangebot müsse sich an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren. Die Atmosphäre in der Hundeschule sollte für Mensch und Hund angenehm sein. Außerdem dürfen keine Erziehungsmethoden oder Hilfsmittel eingesetzt werden, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden führen. „Bei den BHV-Hundeschulen wird in überschaubaren Gruppengrößen trainiert, so dass die Trainer sich adäquat mit den einzelnen Kursteilnehmern beschäftigen können. Trainiert werden sollte nicht nur auf Hundeplätzen, sondern auch im öffentlichen Bereich.“
Pressekontakt: Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) e.V.
Hinweis an die Redaktionen: |
Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.
Berlin, Frankfurt am Main,