| BHV: Rechtzeitig Urlaubsplatz für den Hund suchen! |
Berlin, Frankfurt am Main, 5. April 2012 - Die Reiseanbieter überschlagen sich derzeit mit Sonderangeboten und Frühbucherrabatten. Und ein Blick auf den Kalender verrät: In nicht einmal zwölf Wochen beginnen in den meisten Bundesländern die Sommerferien. Viele Hunde ziehen dabei aber den Kürzeren - sie werden in der Vorfreude auf die freien Tage nicht selten schlichtweg vergessen.
„Wer seinen Hund gut untergebracht wissen will, der sollte jetzt mit der Suche nach einer Tierpension beginnen“, sagt Rainer Schröder, der 1. Vorsitzende des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV). „In der Woche vor dem Abflug in den Süden sind die meisten Tierpensionen ausgebucht“, sagt Schröder. Hundebesitzer neigen dann schnell zu Kurzschlussreaktionen und geben ihr Tier im Tierheim ab.
Verantwortungsvolle Hundebesitzer können aber nach Ansicht des BHV jetzt schon damit beginnen, für ihre Vierbeiner einen Urlaubsplatz zu finden. „In der Bundesrepublik gibt es ein gutes Netz an Tierpensionen und privaten Betreuungsdiensten“, sagt Schröder - selbst Betreiber einer Hundepension im Taunus. Der BHV warnt jedoch - denn Hundepension ist nicht gleich Hundepension. Zu einer guten Vorbereitung gehöre deshalb, sich auch vor Ort in der Hundepension umzusehen. Dabei sollten Hundehalter sich die Unterkünfte der Hunde zeigen lassen. „An erster Stelle steht natürlich die Sauberkeit“, sagt Rainer Schröder. Auch die Platzverhältnisse sollten Beachtung finden. „Darüber hinaus sollte das Personal entsprechend im Umgang mit Hunden ausgebildet sein.“ Eine gute Hundepension habe zudem einen direkten Draht zu einem Tierarzt und bietet ein tägliches Beschäftigungsprogramm für die ihr anvertrauten Tiere an.
Welche Hundepensionen zu empfehlen sind, wissen in den meisten Fällen die BHV-Hundeschulen, die es flächendeckend in der Bundesrepublik gibt. Viele davon verfügen auch über eine eigene Hundepension. Vorsicht ist geboten, wenn der Hund an Freunde, Nachbarn oder Verwandte gegeben wird. Denn nicht alle Beziehungen sind strapazierfähig. Auch sollte man in diesem Fall die Urlaubszeit vorbereiten und die privaten Hundebetreuer in Ruhe in ihre Tätigkeit einweisen. Eine Übersicht über die örtlichen BHV-Hundeschulen gibt es im Internet unter www.hundeschulen.de |
Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.
Berlin, Frankfurt am Main, 5. April 2012 - Die Reiseanbieter überschlagen sich derzeit mit Sonderangeboten und Frühbucherrabatten. Und ein Blick auf den Kalender verrät: In nicht einmal zwölf Wochen beginnen in den meisten Bundesländern die Sommerferien. Viele Hunde ziehen dabei aber den Kürzeren - sie werden in der Vorfreude auf die freien Tage nicht selten schlichtweg vergessen.