| 1. BHV-Trainer-Stammtisch Großraum Berlin |
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(aus dem Blickwinkel einer Teilnehmerin) Am 26.09.2011 fand erstmals ein offizieller BHV-Trainerstammtisch (PLZ-Gebiet „1“) in Berlin statt. Es soll der Beginn einer regelmäßig stattfindenden Zusammenkunft sein und sich somit fest konstituieren. Christiane Wergowski (1. Vorsitzende Ausbildungsrat des BHV) und Rainer Schröder (1. Vorstandsvorsitzender des BHV) freuten sich über die rege Teilnahme. Besonders die Mischung von „frisch Zertifizierten“ (zu denen auch ich zähle), Hundefachwirten und „gestandenen und namhaften großen Hundeschulen der Region“ macht dieses Event so wertvoll und den geplanten Erfahrungsaustausch realisierbar. Ganz ehrlich? Ich ging wahrscheinlich mit falschen Vorstellungen dort hin. Mit Notizblock und Bleistift unter dem Arm schlidderte ich 15 Minuten nach dem offiziellen Beginn dort ein und bemerkte sofort den strengen Blick! Super - dachte ich, aber die vielen Baustellen der Stadtautobahn, verbunden mit einem sehr eigenwilligen Navigationssystem machten mir die Anreise aus dem entfernten (!) Potsdam nicht gerade einfach! Wie sich aber heraus stellte, galt der strenge Blick nicht mir, sondern meinem Notizblock, denn „dies sei eine „offiziell private Veranstaltung“ bekam ich gleich zu hören! Einem gemütlichen Abend stand nun nichts mehr im Wege! Viele der Anwesenden (BHV-Mitglieder bzw. Fördermitglieder mit Zertifikat) kannten sich sich schon oder stellten sich einander vor. Schnell entstand eine große Plauderrunde und man erzählte von sich und seinem Werdegang. Alle waren irgendwie in Gespräche verwickelt und auch meine Suppe wurde kalt, weil ich lieber weiter zuhören und erzählen wollte. Besonders die Mischung von einerseits lustigen, persönlichen Geschichten und andererseits beruflichen Erfahrungen, Begebenheiten, Erfolgen, Ideen und Vorhaben hat mir sehr gefallen. Genau das ist es nämlich, was mich persönlich motiviert und bestärkt und mir die Gewissheit gibt, dass auch ich auf dem richtigen Wege bin. Hier stehen wir nicht allein da, wir können uns austauschen, nach Rat fragen und gemeinsam Ideen verwirklichen. Die Sichtweise eines anderen kann manchmal sehr hilfreich sein, wenn man selbst mit einer Idee gerade auf dem Schlauch steht. Fazit: Wir haben uns entschlossen, dieses Treffen etwa alle 4 Monate zu wiederholen, damit unser Stammtisch eine feste Installation unserer Region werden kann. Vielleicht finden sich regional auch andere Trainer zu ähnlichen „Stammtischen“ zusammen. Es lohnt sich in jedem Fall!
Potsdam, 28.09.2011
Eileen Krüger
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Berlin/ Frankfurt am Main, 27. Dezember 2012 – Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV e.V.), die Interessengemeinschaft unabhängiger Hundeschulen e. V. (IGuH e.V.) und der Internationale Verband der Hundetrainer (IBH e.V.) üben scharfe Kritik an gewalttätigen Methoden in der Hundeerziehung. Anlass für die Stellungnahme der in den Berufsverbänden zusammengeschlossenen Hundetrainer ist ein vor kurzem veröffentlichtes Video, das sehr deutlich den Einsatz von Gewalt dokumentiert: Einem Schäferhund wird dabei mit einem metallenen Futternapf heftig seitlich an den Kopf geschlagen.
Im Internet sorgt derzeit unter Hundefreunden ein Videoclip (zu sehen unter http://youtube/HrPBKbXuowE) für teils sehr erregte Diskussionen. Dabei ist zu sehen, wie ein Schäferhund von einem Trainer mit einem metallenen Futternapf heftig auf dem Kopf geschlagen wird, als er in einer gestellten Situation mit Maulkorb versehen versucht, eine Person zu attackieren. Inzwischen wurde durch Stellungnahmen der daran beteiligten Personen (Michael Grewe und Frank Fass) bekannt, dass das Video 2009 während eines Canis-Ausbildungsworkshops für angehende Hundetrainer aufgenommen wurde. Das harte Vorgehen wird von Herrn Grewe in seiner Stellungnahme damit begründet, dass der Schäferhund bereits „etliche Hundeschulen“ durchlaufen hatte, derzeit zur Diskussion stand, ob er eingeschläfert werden müsse und die Halterin den Hund nach dem Training „bei sich behalten und gefahrloser managen“ konnte. Die Szene sei außerdem aus dem Zusammenhang gerissen und das Vorgehen könne daher aufgrund des kurzen Filmausschnittes gar nicht beurteilt werden.
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