BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V.)
Prüfungsaufgaben BAH - I. Stadt
Beitragsseiten
Prüfungsaufgaben BAH
I. Stadt
II. Beförderung
III. Freilauf
IV. Sonstiges
V. Häusliche Umgebung
VI. Hilfeleistungen
VII. Reaktion auf die Umwelt
Alle Seiten

  • In Geschäften darf der Hund nicht an Auslagen schnuppern oder unaufgefordert etwas nehmen.
  • Der Hund muss sich Menschen gegenüber neutral verhalten, darf niemanden bedrängen oder aufdringliches Verhalten gegenüber unbeteiligten Dritten zeigen.
  • Beim Warten an Theken soll der Hund unmittelbar beim HH (am Rollstuhl) bleiben, über die Art (Sitz, Platz, Steh) entscheidet der HH/die Betreuungsperson.
  • Der Hund darf sich nicht an ungeeigneten Stellen versäubern.

  1. Warten in öffentlichen Gebäuden mit Sichtkontakt zum HH/der Betreuungsperson
    • Der Hund wird in einem öffentlichen Gebäude (z.B. Post, Bank o. ä.) an einem ruhigen Ort abgelegt oder abgesetzt, der HH/die Betreuungsperson entfernen sich vom Hund.
    • Der Hund soll in der vorgegebenen Position bleiben, bis er vom HH/der Betreuungsperson auf Anweisung des Prüfers ein anderes Kommando erhält.
    • Dauer der Übung mindestens 3 Minuten
  2. Warten vor einem Geschäft ohne Sichtkontakt zum HH / Betreuungsperson
    • Der Hund wird durch den HH/die Betreuungsperson an einem Ort seiner Wahl vor dem Geschäft angeleint, ein Positionskommando ist dabei nicht notwendig, aber erlaubt. Der HH/die Betreuungsperson entfernen sich und bleiben mindestens 5 Minuten außerhalb der Sichtweite des Hundes.
    • Auf Anweisung des Prüfers gehen der HH/die Betreuungsperson wieder zum Hund, nimmt die Leine wieder auf und verlässt den Ort gemeinsam mit dem Hund.
    • Der Hund soll sich während der gesamten Zeit unauffällig verhalten. Bewegungen im Leinenradius und gelegentliche Lautäußerungen sind erlaubt.
  3. Straßenüberquerungen
    • Der Hund soll bei Straßenüberquerungen an den Fahrbahnbegrenzungen (besonders an der Kante zur Fahrbahn) deutlich anhalten und sich dem Tempo und Rhythmus des Teams jederzeit anpassen.
  4. Fahrt im Aufzug
    • Das Betreten und Verlassen eines Aufzuges soll problemlos erfolgen. Der Hund soll die Signale des HH/der Betreuungsperson befolgen. Dritte muss der Hund passieren lassen, ohne sie zu belästigen, zu stören oder zu gefährden.
  5. Sitz, Platz, Steh, Hilfssignale (s. Signalliste)
    • Die Übungen sollten vom HH/der Betreuungsperson situationsgerecht eingesetzt werden. Anderenfalls werden sie vom Prüfer abgefordert.
  6. Leinenführigkeit
    • Der Prüfer beobachtet und bewertet den Hund während der gesamten Prüfung.
    • Der Hund soll an lockerer Leine gehen, gelegentliche Korrekturen sind erlaubt.
  7. Korrekturwort/Abbruchsignal
    • Die zu unterbrechende Handlung wird durch Futter oder Spielzeug provoziert.
    • Im Bedarfsfall kann der Prüfer eine andere Ablenkung herbeiführen.
    • Auf Signal des HH/der Betreuungsperson muss der Hund die von ihm begonnene Handlung sofort abbrechen.
  8. Menschen mit ungewöhnlichem Erscheinungsbild
    • Dem Team begegnen Personen, die ein für Hunde ungewöhnliches oder auffälliges Erscheinungsbild haben.
    • Der Hund sollte sich gleichgültig verhalten.
    • Zeigt der Hund Interesse oder Zeichen von Unsicherheit, muss er dabei durch den HH/die Betreuungsperson jederzeit kontrollierbar sein. Durch das Verhalten des Hundes darf weder der Hund selbst, sein Halter/Betreuungsperson noch Dritte gefährdet oder belästigt werden.
  9. Menschen, die den Hund in schneller Fortbewegung passieren
    • Dem Team begegnen Personen, die den Hund in schneller Fortbewegung überholen oder ihm entgegen kommen.
    • Der Hund sollte sich gleichgültig verhalten.
    • Zeigt der Hund Interesse oder Zeichen von Unsicherheit, muss er dabei durch den HH oder die Betreuungsperson jederzeit kontrollierbar sein. Durch das Verhalten des Hundes darf weder der Hund selbst, sein Halter/Betreuungsperson noch Dritte gefährdet oder belästigt werden.
  10. Artgenossen
    • Ein Hundehalter mit einem sich neutral verhaltenden, angeleinten Hund begegnet dem Halter-Hund-Team, bleibt auf gleicher Höhe stehen und beginnt ein Gespräch und geht nach kurzem Gespräch weiter.
    • Der Hund sollte sich gleichgültig verhalten.
    • Zeigt der Hund Interesse oder Zeichen von Unsicherheit, muss er dabei durch den HH oder die Betreuungsperson jederzeit kontrollierbar sein. Durch das Verhalten des Hundes darf weder der Hund selbst, sein Halter/Betreuungsperson noch Dritte gefährdet oder belästigt werden.